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Arthroskopische LASER-Orthopädie

Seit Anfang der achtziger Jahre werden experimentelle Untersuchungen zum Einsatz von LASER´n in der Orthopädie durchgeführt.
Aufbauend auf diesen Erfahrungen und Daten wird die LASER- Technik jetzt seit einigen Jahren in der operativen Orthopädie in Klinik und Praxis eingesetzt.
 
Meniscusteilentfernung per Laser
Meniscusteilentfernung
per Laser
Meniscusteilentfernung per Laser
Knorpelglättung per Laser

Das Wort "LASER" ist ein Akronym und bedeutet: "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation". In's Deutsche übersetzt, heißt dies: "Lichtverstärkung durch stimulierte Aussendung von Strahlen". In der arthroskopischen Orthopädie hat sich die Verwendung des Holmium-Yag-LASER´s bewährt. Der Holmium-Yag-LASER ist ein Feststoff-LASER, bei dem in Yttrium-Aluminium-Kristallen eingebettete Holmium-Metall- teile durch eine Blitzlampe angeleuchtet werden. Bei den hierbei ablaufenden atomaren Prozessen entstehen Photonen, die, abhängig von Wellenlänge und Frequenz, den Lichtstrahl des LASER´s ergeben.
 
LASER-Strahlen können prinzipiell zur Trennung und Entfernung von Gewebe sowie zur Koagulation eingesetzt werden. Der Holmium-Yag-LASER kann zur Resektion von Weichteilstrukturen im Kniegelenk, wie z.B. Gelenkinnenhaut (Synovialis), Knorpel und Meniscus, verwendet werden und zeichnet sich dabei durch eine äußerst gewebeschonende Operationstechnik aus.
Während bei den instrumentellen Eingriffen in herkömmlicher Technik mit Saug- schneide-Instrumenten und motorisierten Shaver-Systemen lediglich ein Knorpel- debridement, d.h. Entfernung aller lockeren Teile, möglich ist, gelingt durch gezielte LASER-Ablations-Therapie eine wesentlich glattere Oberflächensituation.
 
Trotz wachsender Kenntnisse über Möglichkeiten und Grenzen einer arthroskopischen LASER-Anwendung am Knorpel bestehen aber noch zahlreiche ungeklärte Fragen. Elektronenmikroskopische und klinische Studien werden demnächst auch Aufschluß darüber geben können, ob bei unsachgemäßer LASER-Anwendung gegebenenfalls mit thermischen Neben- und Spätwirkungen zu rechnen ist. Daher ist festzustellen, daß arthroskopische LASER-Orthopädie nach wie vor nur erfahrenen Operateuren vorbehalten sein sollte.
 
Durch den LASER-Strahl resultiert eine ausgezeichnete Blutstillung bei der arthroskopischen Operation, so daß postoperativ nur minimale Schwellungen und Nachblutungen zu erwarten sind. Da das verwendete LASER-Instrument an der Spitze nur einen Durchmesser von ca. 2 mm hat, kann auch an sonst extrem schwierig und ungünstig zu erreichenden Gelenkregionen arthroskopisch operiert werden, ohne daß eine zusätzliche Traumatisierung der Kapsel- und Gelenkstrukturen notwendig wird.
Aus o.g. Gründen sind Patienten, die mit der arthroskopischen LASER-Orthopädie behandelt werden, häufig schneller wieder in der Lage, ihre Arbeit auszuüben oder sich sportlich zu betätigen, als dies bei konventionell therapierten Patienten möglich gewesen wäre.



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